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14. LICHTSTRAHL aus der MENSCHENWEIHEHANDLUNG
JOHANNI 5.7.26 FREIE ENTSCHLÜSSE LEUCHTEN IN DER WELT Auf den Altären der Christengemeinschaft stehen sieben Kerzen. Sie werden in einer ganz bestimmten Reihenfolge angezündet durch einen Ministranten und signalisieren damit der geistigen Welt, dass wir bereit sind, sie zu empfangen. Die Kerzen stehen an einer ganz bestimmten Stelle, die mittlere erhöhte Kerze ist oft wie eine Fortsetzung der senkrechten Kreuzesachse. Wenn sie entzündet wird, brennt eine Flamme zu Füssen des Kreuzes – eine Opferflamme. Was hat es mit dieser mittleren Kerze noch auf sich? Sie ist nicht nur dem Opfer verbunden, sie ist auch wie ein Bild – der Moment der Begegnung von Vergangenheit und Zukunft. Immer wenn sie sich begegnen, ist das der Moment, wo alles offen ist, denn in diesem Moment werden die Weichen gestellt für das, was kommt. Ein ganz freier Moment. Ein sehr besonderer Moment – deswegen steht diese Kerze erhöht. Wenn ein Mensch sich entschliesst, Mitglied einer Gemeinde in der Christengemeinschaft zu werden, ist das ein solcher herausragender Moment. Es gibt eine Vergangenheit und es wird eine Zukunft geben, für den betreffenden Menschen und für das Gemeindeleben. Die Entscheidung zu einer Mitgliedschaft prägt die Zukunft durch Licht. Dieser Entschluss ist wie ein Opfer, denn Rechte hat man dadurch keine. Dieser Entschluss ist ganz frei, denn es gibt keine zwingenden Bedingungen. Dieser Entschluss leuchtet wie die erhöhte mittlere Kerze in dem Leben einer Gemeinde. Christine Voigts
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13. LICHTSTRAHL AUS DER MENSCHENWEIHEHANDLUNG JOHANNI 2026
MENSCHHEIT UND ICH-MENSCH (8 RHOMBEN ZU JOHANNI AUF DER CASULA) Zu Johanni erscheint die Casula auf der Rückseite besonders gestaltet. Anstatt des grossen U erscheinen 8 gleichmässige Rhomben. Sie sind golden und in einer bestimmten Anordnung verteilt. Es ist kein Bild für den grossen Fluss, der aus der geistigen Welt in die Erdenwelt strömt und wieder umkehrt und zurückströmt. Das ist zu allen anderen Zeiten im Jahr auf der Casula abgebildet. Zu Johanni erscheinen diese 8 voneinander getrennten diamantenen Formen. Sie sind nicht miteinander verbunden durch eine fliessende Linie, sondern sie erscheinen wie 8 unabhängige Impulse, Formen, Räume. Diese 8 Formen sind geheimnisvoll mit einem bedeutenden Teil der Menschenweihehandlung verbunden. Im Ganzen gesehen ist sie ja eben ein einziger Fluss von geistigem Leben in das irdische Sein und ein Sich- Wieder-Emporheben zu dem Geiste. Sie wird aber auch 8 mal unterbrochen durch einen Segen, der wie ein Einschlag, eine Impulsgebung wirkt. Diese Einschläge sind jedesmal wie eine Taufe des Menschen. Jedesmal zieht dabei etwas in ihn ein, wie bei der Taufe im Jordan etwas in den Jesusmenschen einzog. Der Christusgeist zieht jedesmal dabei in ihn ein. Die Worte, die dazu gesprochen werden, heissen: CHRISTUS IN EUCH Das ist die Taufe des einzelnen Menschen mit dem Christusgeist. Sie ereignet sich 8 mal, immer am Ende einer weiteren Station auf dem Weg durch die Handlung. Die Johanni Kasula macht das unmissverständlich offenbar. Das U ist das Bild für die Menschheit als Ganzes, die Rhomben sind der Hinweis auf den einzelnen, den Ich-Menschen. Beides wird in der Menschenweihehandlung offenbar. Christine Voigts. In der Menschenweihehandlung geht es durchgehend um Nehmen und Geben. In ihrem Verlauf wird ein ständiger Wechsel zwischen diesen beiden Grundsäulen unseres menschlichen Miteinanders offenbar. Wir können aber nur aus einer heraus Fülle geben, nicht aus einer eigenen Bedürftigkeit, Müdigkeit oder Leere heraus. Aus einer Fülle heraus aber können und dürfen wir geben, dürfen das Leben strömen lassen. Diese Fülle wird in der Menschenweihehandlung immer neu geschaffen. Der Christus waltet als das Geist Wort durch die Welt. Er schafft in allem, was wir schaffen. So heisst es in der trinitarischen Epistel. Wir können uns zu einem Gefäss machen, das dieses Geist Wort empfängt und es dann Leben spendend in die Welt strömen lässt. Das wird ausgesprochen in den einleitenden Worten zu der Evangelien Lesung. Das Evangelium ist das schaffende Geist Wort, es ist das schaffende Leben in uns. Das dürfen wir empfangen und nehmen, und dann in die Welt strömen lassen. Und so heisst es am Anfang der Evangelien Lesung: Mein Herz erfülle sich mit deinem reinen Leben, o Christus. Meinen Lippen lasse Du entströmen das durch Dich gereinigte Wort Christine Voigts
In the temple in Jerusalem there was a curtain in front of the Sanctuary.
That curtain tore, in the hour Jesus Christ was crucified on Mount Golgatha. The Sanctuary was torn open and that created an enormous shock and fear amongst the Jews on that day. Their belief had always been, that in the Sanctuary God himself was living and that no one was allowed to see him, because that would bring immediate death to that person. It was also believed, that in the Sanctuary the stones with the 10 commandments, which Moses brought down from Mount Sinai, were kept in the Ark of the Covenant. So no human being was allowed to enter that space. There was however one exception: the High Priest once a year on a very high festive day was called to enter into the Sanctuary to worship. During the Act of Consecration we are reminded of and connected to the great awe and reverence, that prevailed at that threshold, which then tore open on the day of crucifiction. We are made aware of that threshold, when the altar is censed on all sides after the offering. It is as if high invisible angelic beings are called in to create a veil of protection and shelter around the altar to make the next step possible. It awakens the holy moment, when the High Priest in the temple of Jerusalem entered into its Sanctuary and had an encounter with the countenance of God himself. It is a very crucial moment which asks for our raised awareness. Therefore it is called the SILENT sensing – nothing should distract our attention of what is happening invisibly to our observation at that moment. Christine Voigts 10. LICHTSTRAHL AUS DER MENSCHENWEIHEHANDLUNG 24.5.26
PFINGSTEN DIE FLAMMEN STRAHLEN HIMMELWÄRTS Eine Menschenweihehandlung ist eine vollkommen freie Tat. Sie ist frei und aus grosser Liebe zu den Erdenmenschen von dem Christus gestiftet worden. Sie wird frei und aus Dankbarkeit von Ich-Menschen angenommen und mit vollzogen. Jegliche Form von Erwartung, Druck, Dogma oder Verpflichtung hat in der Weihehandlung keinen Raum. Sie ist eine vollkommen freie Tat. Nicht frei dagegen ist das Wort, das dort gesprochen wird. Das Wort urständet in der Freiheit des Christus, ist aber nicht der Freiheit des Menschen zugänglich. Darinnen, wie Er zu uns Menschen und mit uns Menschen gemeinsam spricht, oder wie Er uns zu sich sprechen lässt ist der Christus ganz frei. Er lässt uns ganz frei in dem was und wie wir hören, aber seine Worte sind wie sie sind – unverbrüchlich und unabänderbar. Unsere Freiheit besteht da lediglich in der Entscheidung, dieses Wort hören zu wollen oder nicht. Nur einmal werden dort freie Worte von Menschen gesprochen. Das ist, wenn der Priester sein Barett aufsetzt, wenn er eine Predigt hält. Das ist immer das Zeichen, dass Menschenworte erklingen. Ansonsten sind alle Worte in allen Sakramenten Christusworte und die sind der Freiheit des Menschen unzugänglich. Und doch ist von dem gemeinsam vollzogenen Opfer die Sprache. Wir sind es nicht gewohnt, mit dem Opfer Freiheit zu verbinden. Aber selbst da bleibt die Menschenweihehandlung ein freie Tat. Nur wenn auch das Opfer ganz frei gebracht wird, kann ein pfingstliches Feuer entbrennen, die Flammen dieses Feuers können himmelwärts streben und aus diesem Feuer kann die reine Liebe entstehen, aus der Wandlung sich vollziehen kann. Der letzte Satz am Ende der Opferung soll uns heute durch die Menschenweihehandlung begleiten: IN DEM OPFER ENTSTEHE DAS FEUER DER WESENSCHAFFENDEN LIEBE. Christine Voigts. SEVEN CANDLES AND THE MIDDLE CANDLEWhat we can see in the sense-world during the Act of Consecration always reveals the supersensible.
Seven candles have to be lit. Then the ACT of Consecration of Man can embark on its path. Seven candles are extinguished after an hour and the ACT of Consecration of Man is fulfilled. What reveals itself in the seven burning candles on the altar? The reality of seven days of the week, seven aeons of development, seven basic cycles of time in a human lifespan, seven planets – and much more. Today the middle candle can be our common focus. It is higher than the others, it is in the centre of the altar, it is mostly under the cross of the altar picture – it is an image for a moment of awe, respect, high awareness, humbleness and devotion that needs to go along with the lighting of this candle. Let us look at one aspect of this flame starting to burn. There was a turning point in evolution, when everything came to a conclusion. It was then gifted with the highest power of creation and out of that could enter into something completely new. The past could turn into future. It was when Jesus of Nazareth was baptised in the Jordan River, when the Son of God became flesh in the earthly body of Man. The dynamic of this baptism lies in every fourth step or centre of the sevenfoldedness. Lighting the middle candle can make us believe in what has been, realise what is needed now and trust in what wants to become out of this moment. Christine Voigts. Liebe Freunde!
Ein Ritual ist etwas grundsätzlich Verschiedenes von einem Sakrament. Mit einem Ritual pflegen wir auf eine ganz besondere Weise etwas, das wir nicht vergessen möchten. Etwas, dass wir immer wieder in unserem Herzen aufleben lassen möchten. Etwas, dass wir immer wieder und nach ganz bestimmten Gesichtspunkten aufleben lassen. Etwas, dass wir – je länger es uns begleitet hat nicht ohne Weiteres verändern, sondern pflegen wollen, weil es uns Kraft und Erfüllung gibt. Ein Sakrament ist immer ein Hereinrufen von gegenwärtigen geistigen Kräften. Mit einem Sakrament machen wir nicht Vergangenes unvergesslich, sondern wir laden bewusst denjenigen ein mit uns etwas zu vollbringen. Er, der immer an der Tür steht und wartet, dass wir sie ihm öffnen: CHRISTUS. Dann tritt er ein und handelt – ganz gegenwärtig, aber ganz unsichtbar für unsere leiblichen Augen. Wenn wir das Unsichtbare erkennen lernen wollen, müssen wir das Sichtbare sehr genau anschauen. WILLSST DU DAS UNSICHTBARE FASSEN, DRINGE, SO TIEF DU KANNST, EIN IN DAS SICHTBARE. (Max Beckmann) In der Menschenweihehandlung gibt es viel zu sehen, viel zu hören, was uns dieses Unsichtbare offenbaren will. So wollen wir heute die Worte sehr bewusst hören, mit denen wir dem Christus die Tür öffnen und durch die er eintritt in ein Anwesend Sein, in ein Handeln, in ein fortströmendes Verwandeln irdischer Materie. Es sind diese: KOMME ZU UNS GEIST DER RAUMESWEITEN UND DER ZEITENFERNEN UND HEILIGE UNSER OPFER MIT DEINEM HEILIGEN WESEN. Die Weihehandlung erinnert nicht, sie macht offenbar. Die Menschenweihehandlung ist ein Sakrament. Christine Voigts LICHTSTRAHL 222 EVG: Markus 8,29-9,1 TRINITATIS 27.7.25 DIES SEI HINTER MIR Liebe Freunde! Früher hatten Jugendliche ein Poesie Album. In dieses Poesie Album durften alle die etwas hineinschreiben und malen, die dem Eigentümer wichtig waren: beste und gute Freunde, neue Freunde, andere, mit denen man gerne eine Freundschaft beginnen würde. Jugendliche sind ja in einem Lebensalter, wo diese Freundschaften, die etwas aushalten können, sehr wichtig werden. Freunde, auf die man sich so verlassen kann wie auf die Menschen, mit denen man in Familien- oder Klassenzusammenhängen aufgewachsen ist. Aber da zieht sich ja dann mit dem Ende der Kindheit etwas langsam zurück. Dann geht der junge Mensch auf die Suche nach neuen, eigenen, echten Freunden – aus einem ganz tiefen innigen Empfinden heraus, dass der Mensch nicht dazu bestimmt ist, alles alleine zu schaffen. Es ist ein Erwachen zu der Weisheit: aus der Liebe zu den anderen und in der Liebe der anderen kann ich viel mehr schaffen, als wie wenn ich alleine bin. Und dann erlebt jeder, dass es leider unendlich viele Freundschaften gibt, die wie eine Eintagsfliege grosses Interesse bekunden, aber dann genau so schnell wieder fort sind wie sie gekommen sind. Das schmerzt und die Sehnsucht nach echter Freundschaft wird immer grösser. Das heutige Angebot virtueller Freundschaften ist dabei wie eine Karrikatur tief menschlicher Bedürfnisse. Sie treten heute an die Stelle der Poesie Alben. Manche Sprüche fand man in jedem Poesie Album, das waren die absoluten Favoriten. Einer dieser Sprüche lautete: FELSEN KÖNNEN BRECHEN, SCHIFFE UNTERGEH’N ABER DICH VERGESSEN, DAS WIRD NIE GESCHEH’N! Auf dem Felsen steht man auf festem Boden, den man ja in bestimmten Zeiten ganz besonders braucht. Und so benennt der Christus Jesus den Jünger Simon um, als er ihm begegnet und sagt: “Dein Name soll Petrus sein, das heisst: der Fels.” Und nun muss er vor Caesarea Phillipi erleben, dass dieser Fels anfängt zu zerbrechen und zu zerbröseln. Dass er sich getäuscht hat in diesem Freund, der doch ein Felsen sein sollte und wollte. Und besonders schmerzlich ist die Situation, weil Petrus ihm gerade gezeigt hat, dass er sehr wohl weiss, wer er ist: “Du bist der Christus, der von Gott Gesalbte, der Sohn des Lebendigen.” Und trotzdem bricht dieser Felsen unter seinen Füssen weg.
Wie schwer müssen die Momente in dem Leben des Christus Jesus gewesen sein, wo er immer wieder erleben musste, dass die Menschen, aber vor allem auch seine Freunde, nicht durchhalten können. Und am Ende, am Kreuz, war er dann von allen – bis auf den einen, und der war ein ganz neuer, noch garnicht lange vertrauter Freund – endgültig verlassen. Aber er gibt nicht auf, bis heute sucht er die Felsen, auf denen er bestehen kann, die Herzen, in denen er wohnen kann, die Taten, die ihm helfen immer weiter die Welt zu verwandeln. Er weiss, es geht in die Zukunft. Er weiss, dass keiner das aufhalten kann und er hat nicht mehr so viele Möglichkeiten auf alle zu warten. Die Worte: “DIES SEI JETZT HINTER MIR” sind hoch aktuell, wenn wir heute am Altar die Johanni Festeszeit verlassen und auf Michaeli zugehen. Sie sind hochaktuell, weil die Gegenkräfte in der Welt sich in loderndem Zorn wappnen und uns begegnen werden – wissend, dass sie nicht mehr viel Zeit haben……. Dann ist es doch ungeheuer wichtig, sich zu fragen: Wie kann ich Fels sein? Wie kann ich Wohnung sein? Wie kann ich tätig werden? Wie kann ich der Freund sein, den der Christus jetzt braucht. Das kann nur ich selber entscheiden und umsetzen. Wenn es mir nicht gelingt, wird er auch mich hinter sich lassen müssen. Christine Voigts LICHTSTRAHL 214 GOSPEL John 15 (1-27) EASTER 11.5.25
I AM THE TRUE VINE Dear friends! It is autumn. A certain cycle of time has come to an end and there is harvesting. It is the cycle of time of the four seasons: Winter, spring, summer and autumn. It has reached autumn, the end and with that comes the harvesting of grapes. We see them in great abundance, in great varieties and different colours, shapes and tastes. But the individual grapevines does not show that difference. With great beauty and perfection every grapevine consists of many different individual grapes, which form a bunch. The more the grapes have an equal appearance, the higher the quality of the bunch. Perfection is reached with the equality of all the single grapes. There are many cycles of time that start, develop and come to completion. Also in the development of humanity cycles of time are referred to. And also the time of harvesting is always part of a cycle of time coming to an end. In the revelation of John we also read about the great harvest at the end of times. The cycle of time, where humanity developed in different cultures, languages, traditions, teachings, even dogmas into perfection has come to an end. The strength of belonging and identifying with a certain nation, a religious movement, a culture or a certain country has been the source of development and identification for a long time in history. Incredible achievements have become possible through that identification, there is a great beauty in it, there is a great wisdom in it, there is a great source of strength in it for the human being. Millions of tourists travel all over the world to admire and to observe what has come out of this cycle of time. This cycle of time has however come to an end and the harvest has taken place. A new cycle of time has started, which will last for a long time and also will be harvested, when the time is ripe. In anthroposophical terms this cycle is referred to as the time of the development of the consciousness soul. In this cycle of time, that has started some hundred years ago it becomes very apparent that development is not taking place any more through identification with a certain nation, language, tradition or culture, but through the complete individual finding of an inner source of identification. The migration of humans on the whole planet is just an outer revelation of the beginning of this new cycle of times. With that come completely new challenges. Clinging onto the past is getting extremely destructive in our times. But we can also see the possibilities and progression towards the final aim of being truly human in its highest sense shining through the challenges here and there already. Amongst others that is the creation of a completely new social awareness and consciousness, breaking borderlines and spanning all the differences that are existing. Realizing that every human being, living either in this world or in the other world is connected to the same origin, to the same source of life, to the same light, has the same ground of existence and the same destiny is the hidden key in the time of the development of the consciousness soul. It is hidden in the words we have just heard: I AM THE TRUE VINE, YOU ARE THE BRANCHES. Christine Voigts. LICHTSTRAHL 213 GOSPEL: John 20 (19-29) EASTER 27.5.25
BLESSED ARE THOSE WHO FIND MY POWER EVEN WHEN THEIR EYES DO NOT SEE ME Dear friends! Thomas surely is the disciple, whom everyone of us can find easily in their own inner soul life: the one who cannot believe in that what he cannot see. We are surrounded by a world of beings, of realities, of process we cannot see. That, what we are able to see, is only one half of the reality, one half of the whole. And in that half we do get more and more engaged to work with it in a constructive way, to heal it where there has been harm, to live in harmony with it and to keep it for future generations. We call that conservation! And so nature conservation has become a valuable and important priority in many peoples lives and there are ample opportunities and different ways to get engaged in conservation. During the last two days there were two venues in Windhoek, the Living Earth Expo and the Health of our Mother Earth Expo. Life and Health were addressed and exhibited in many different ways and activities. It was a great joy to see, that many human hearts are turning their warmth, attention and love to the conservation of the mineral, the plant, the animal and human life on the earth. There is however another reality that is not part of the visual, digital and material world. That reality is pointed at in our Easter Epistle: “Jubilating in delight is the air around the earth. Living in the spirit-radiant power of the Sun is the breath of the Earth. Christ has entered Man’s rejoicing pulse of life.” That is something, which is completely different from conservation. It reveals a power that we refer to when we speak about agri-Culture. Surely we do that mostly unconsciously. What does the word agri-culture imply? A cultural approach in working with nature, a cultivation of the land, of a farm, of the earth as a whole and it means that something supernatural is added to nature. That is the essential addition to conservation. They form two parts of a whole. It needs the trust and the belief of the human being that something very powerful can be added to conservation through involving a spiritual world and its working in matter. That spiritual power can change substance, it brings new life forces into nature. But that power in itself cannot be seen, it is invisible. But those, who believe in it in spite of its invisibility, can see the result: A nature, that is not only healed and kept in a harmonious balance, but starts to breath in jubilating delight and seems to lope up and live in a spirit radiant power of the sun. The key to practicing that true form of agri-CULTURE is the human heart. That is where the Christ has entered into and is living, bringing the power of resurrection and revelation. Bringing an Easter reality into our noble striving to conserve and heal the earth. Christine Voigts. |
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