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LICHTSTRAHL 203 EVANGELIUM: Lukas 6 (6-11) TRINITATIS 9. Februar 2025
DENN AM ENDE SIND WIR ALLE WANDERND KÖNIGE ZUM ZIEL Liebe Freunde! Ahnen wir eigentlich, wie gefangen wir inzwischen sind, in dem Blick, den wir auf unsere Mitmenschen werfen? Werden wir nicht ständig vor Menschen gewarnt? Wie sprechen und denken wir über unsere Mitmenschen, werden sie nicht ständig als ein Problem empfunden? Natürlich nicht alle, aber viele! Und so gibt es immer mehr Gesetze und Verträge und Vorschriften, wie man sich im Mitmenschlichen verhalten sollte, sich absichern könnte. Und wird der Mensch nicht auch in der Natur mehr und mehr als ein störendes Element gesehen? Wo sind wir da eigentlich angekommen, und muss das so sein? Oder ist es vielleicht an der Ziet, eine grosse Wende zu vollziehen und anzufangen, auf das Gute in jedem Menschen zu schauen, und zwar mehr als auf das Schlechte? Das ist ganz gewiss eine grosse Wende!!! Wie kann das gut gehen? Goethe hat dazu prägende Worte geschrieben: DENN AM ENDE SIND WIR ALLE WANDERND KÖNIGE ZUM ZIEL! Was hat Goethe in dem Menschen an Potential gesehen, dass er diese Worte so ausgesprochen hat? Was ist das für ein König, den er da meint, und zu welchem Ziel sind alle Könige gemeinsam unterwegs? Wir haben in den vergangenen Wochen der Epiphaniaszeit auf ein sehr tiefes Geheimnis des Königtums des Menschen schauen dürfen. Im Bilde knieten sie, die heiligen drei Könige voller Demut vor einem göttlichen Kinde und brachten ihm ihre Gaben dar. Ein ungewöhnliches Königsbild! In der Weihehandlung lebte dieses Königtum der Epiphaniaszeit in einem demütigen Aufblick zu dem Gnadenstern des Christus. Demut! In der Demut geht es hier um den Mut! Mut zur Demut – ein ungeheurer Zusammenhang! Mut zum wahren Königsein, Mut im Mitmenschlichen, Mut im Wandern zum Ziel…..und wieder ist die Frage: was ist das Ziel? Könige sind weise. Aber der wahre König weiss, dass diese Weisheit, oder auch Intelligenz, oder auch Bildung nicht für ihn ist, sondern für das Wohl seines Mitmenschen, für den anderen König, der vielleicht ganz anders weise oder intelligent ist. Könige haben Macht. Sie können etwas verwandeln. Sie können das entweder für sich und ihr Reich vollbringen, aber sie können auch ganz unpersönlich Wandlung für die Welt und ihre Zukunft bewirken. Könige sind stark und haben Kraft. Sie können aus dieser Kraft heraus um ihre Mitmenschen ringen. Sie können das Königtum in dem anderen aus seiner Erstarrung, aus seiner Verkrampfung erlösen. Was lässt die Menschen heute erstarren? Was lässt sie zu dieser Tatenlosigkeit erstarren, für die die verdorrte Hand aus dem heutigen Evangelium ein Bild ist? Was muss da geheilt werden? Ist es nicht langsam der blinde Gesetzesgehorsam (wie das Verbot, an einem Sabbat zu heilen), ist es nicht die Angst vor unabsehbaren Folgen, sind es nicht Dinge wie Phantasielosigkeit, Traumata, körperliche Schwäche und Schmerzen? Zu der Kraft des Königs braucht es Demut, Mitleid und Einfühlungsvermögen, um in seinen Mitmenschen ihr eigenes Königtum zu schauen und ihn zu heilen. Wir sind alle Könige wandernd zum Ziel. In Momenten der Stille, oder in den Heilungen im Evangelium können wir das ergreifen. Und wir werden beginnen zu ahnen, dass auch alle anderen Könige sind, dass auch Könige aufeinander angewiesen sind, das macht demütig! Eine tiefes Mysterium bleiben aber die Ziele des inneren Königtums des Menschen. Zunächst eimal werden wir uns in den kommenden Wochen Schritt für Schritt dem König am Kreuz nähern. Mögen wir diesen Weg in Demut, aber voller Mut und Glaube an seine Gnade mit ihm gehen und so den tiefen Geheimnissen um die Nachfolge des Christus als König immer mehr auf die Spur kommen. Christine Voigts
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LICHTSTRAHL 201 GOSPEL: John 5 (1-18) EPIPHANY 2. February 2025
DO YOU WANT TO BE HEALED? Dear friends! We are confronted with many threshholds in the course of our lives. In every threshold situation we can imagine a softly spoken word: DO YOU WANT TO BE HEALED? Some of these threshholds we can anticipate, others confront us without any warning, others are part of the laws of threshholds in the course of the human biography. The greatest threshholds are surely those of death and new life. The heavenly world is offering us sacraments to go with those threshholds – the sacrament of Baptism and the Sacrament of the Last Annointing. But not only those two, there are other threshholds in life, where a sacrament can be added, where we ask for heavenly presence. Threshholds like marriage, priesthood, personal consultation, ending of childhood. Approaching a threshhold should be prepared in a proper way. It should raise our consciousness to the fact, that the spiritual world is constantly offering us their guidance, their engagement and their support. Can we imagine, how strong the presence of a multitude of spiritual beings is, when they gather at the altar facing a child during baptism? How much support and strength and love is rayed out from the altar towards a child’s soul during the sacrament of baptism? The impression, that is imprinted into the soul of the child in this moment is very strong. That needs preparation from our side! With a child - the younger the more - it is not so much the child itself, that needs to prepare, it is mainly the godparents and the parents, that are doing that. With all the others we ourselves need to be prepared. The gospel of the healing of the lame man in the halls of Bethesda points out, next to many other phenomena, what can happen, when there has been proper preparation for the moment of receiving a sacrament. Like in the situation in Bethesda, in every sacrament it is the Christ himself, who is speaking. He actually is spending the sacrament through the words and deeds of one of his servants? In which way was the lame man prepared? He had been lying there without being able to move for 38 years! All the time he had been watching the angel descending into the world of suffering and illness at Bethesda, he by then knew about the healing power of the water. But it was not to be for him! He was deeply disappointed and disencouraged by the disability to make use of that healing power himself, he had experienced growing loneliness and frustration for 38 years! For those who are aquainted with the laws of development in the human biography, the time around this age is one of the greater threshholds in life, where important steps in the personal development are taken and fulfilling themselves. The lame man had reached that moment in his life! When he hears that question: DO YOU WANT TO BE HEALED? , he is able to reflect with great sureness and clarity, how he had been prepared and preparing for this moment in his life. And he hears the answer: “TAKE UP YOUR BED AND WALK. Cross the threshold, it is time to enter into a new life. “ Immediately he can take up his bed, feel the power of this sacramental reality, of an encounter with the Christ himself and then and walk into a new life. Threshholds are part of our life. They want to give us the chance to encounter the working of the Christ being, they want to send us into new life. They do however need preparation and the awareness of sacramental reality. Sometimes we are free to enter into preparation, sometimes not. But then we can be sure that the personal challenges in our lifes are preparing us for a threshold and find peace in that. Christine Voigts LICHTSTRAHL 200 EVG: Joh 2 (1-11) 4. EPIPHANIAS SONNTAG 26.1.25
DIE HOCH-ZEIT ZU KANA Liebe Freunde! Warum vollbringt der Jesus Christus seine allererste Geisteszeichentat auf einer Hochzeit? Hochzeiten sind ganz besondere Ereignisse für uns Menschen. Sie werden lange vorbereitet, das Bewusstsein der Menschen ist sehr wach und engagiert in dieser Vorbereitungszeit, die Herzen sind freudig und festlich gestimmt, denn es geht um Zukunftsmöglichkeiten. Hochzeiten sind wahre HOCH -Zeiten, herausgehobene und erhebende Ereignisse in dem Fluss des Alltagslebens der Menschen. Warum kommen wir Menschen so schnell in diese tiefe freudige, festliche Stimmung einer Hochzeit, wo uns das doch an anderen Stellen so schwer zu werden scheint? Das Urbild, das sich da verbirgt, ist ja das Zusammenfügen von einer Zweiheit in eine neue Einheit – heutzutage weitgehend aus einem freien Willen und Entschluss der Beteiligten. Diese neue Einheit kann von grosser Bedeutung sein für die ganze Erdenmenschheit. So heisst es ja in dem letzten Wort in unserem Trausakrament: “Zum Heil und Segen der ganzen Erdenmenschheit”. Genauso kann es aber auch zum Unheil der ganzen Erdenmenschheit geraten, wenn diese neue Einheit zerbrechen muss. Wo eine Zweiheit sich zu einer Einheit sich verbindet, wird eine Hochzeit vollzogen. In einer solchen Hochzeit offenbart der Christus seine Geisteskraft und in den Jüngern erwacht der Glaube an ihn. Hochzeiten sind HOCH-Zeiten der Hoffnung. Auch eine Menschenweihehandlung ist solch eine HOCH-zeit. Auch in ihr wirkt der Christus mit seiner Geisteskraft. Auch sie will vorbereitet, freudig und festlich gestaltet unser Bewusstsein erfüllen. Was verbindet sich aber in einer Menschenweihehandlun zu etwas ganz Neuem, zu einer zukunftermöglichenden Einheit? Es verbinden sich Geist und Seele des Menschen. Immer wieder dringt es von dem Altar an unser Ohr in der Epihaniaszeit, was sich da verbindet: “In das Seelenauge dringt ein Geistestrahl” und wenn sies ich verbinden, dann entsteht das “Leben in Christus”. “Unsers Gebetes Herzenslicht möge finden des Gnadesternes Weltenlicht!” Darum bitten wir. Der Engel und der Stern verbinden sich in der Verkündigung an Hirten und Könige. Der Erdenmensch verbindet sich mit dem Geistesmensch – physisch, seelisch und geistig. Es ist eine wahre Hochzeit, die da stattfindet in einer Menschenweihehandlung. Und über jeder solchen Hochzeit strahlt ein ganz besonderer Stern der Gnade. Das ist die grosse Gnade, die uns Menschen zuteil wird. Die Gnade und die Wahrheit entstehen durch den eingeborenen Sohn, den Christus – so steht es geschrieben in dem Prolog des Johannes. Acht mal kommt das Wort GNADE in unserer Epistel vor. Mögen wir in den Hochzeiten diese Gnade erleben und wie die Jünger in unserer Glaubenskraft erwachen. Denn sie werden wir brauchen. Sie ist sehr angegriffen. Sie wird uns aber immer wieder gnadevoll angeboten. Ergreifen wir das Geschenk der Menschenweihehandlung und vermählen unseren Geist mit unserer Seele zu einer neuen Einheit, zum Heil und Segen der ganzen Erdenmenschheit. Christine Voigts. LICHTSTRAHL 199 GOSPEL: Luke 2 (41-52) EPIPHANY 19.1.25
KEEPING WORDS IN THE HEART WITH CARE Dear friends! The world of secrets is a mystery world. Why are there secrets, what do secrets do to us, who knows and is to know a secret? Firstly, it can be a very joyful experience to live in a world of secrets. Children love them, they mostly trust that something good and meaningful is happening – like in Advent time – and the more secrets there are, the better. But it can also be the opposite. Secrets can exclude, they can arise fear, they can be used and misused as a power tool. Today’s gospel reading about the twelve year old boy, Jesus of Nazareth, bears one of the greatest secrets in his life. What did happen on that occasion, when he had travelled with his parents and friends to Jerusalem for the festival of Passover? When he spent three days in the temple in the company of the wise teachers of the Jews. When his parents first did not notice that he was not with them and then frantically were searching for him. And when they found him, it was clear that their child had undergone a complete mysterious transformation, which they could not understand. It is a great secret and so it is also hidden away somehow in the gospels of the New Testament, because it is only Luke who tells us about it, and so it does not really seem to be of great importance. But maybe it could be one of the most important moments in the life of Jesus. It is a secret! Does it have to stay a secret? Secrets are only secrets as long as the time is not ripe to unveil them. If they are kept in wise and unselfish hearts, they can wait for their time of revelation and bring a new light of insight and development. If they are dragged out in an unhealthy und harming way too early, and are misused, they cause a lot of destruction, danger and darkness. How can we live with the mystery of the world of secrets and live up to and prepare the moment of unveiling of a secret? We can keep the words in our hearts. The mother of Jesus kept this secret in her heart in such a way. She did not understand in the beginning, but they matured in her soul and prepared her for the most difficult moments of motherhood. At the same time we can also become aware of signs of revelation of a secret. Such a sign are quite a few paintings about Jesus being in the Temple amongst the wise. Many of them mysteriously show two boys, looking very similar. The gospel does however not mention two boys …. what secret are the painters trying to reveal there? Secrets need to wait for the right moment to be unveiled. Very often we can read in the Bible that “the time was ripe”. Very often Rudolf Steiner opened his lectures saying that “the time was ripe”, that it had become necessary (notwendig) to speak openly about things that had been kept secret up to then, that unveiling needed to start. And in such a way he started speaking about this particular secret too. The secret of the twelve year old boy in the temple, took his mother Mary 21 years to keep it in her heart, not understanding. We know that it took nearly 2000 years for Christians to keep it in their hearts, not understanding. But we can also observe that the revelation of this secret is underway through such new teachings, through spiritual development in humanity, through the wisdom and guidance of a spiritual world. The time seems to be ripe! Let us become very aware and awake about what Luke is telling us today, so that we do not oversleep a critical moment of revelation! So that we do not leave it as a secret and believe that we will never understand what happened there in the life of the child Jesus. Christine Voigts. LICHTSTRAHL 197 EVG: Joh 1 – Prolog LETZTER WEIHNACHTSTAG 5.1.25
ICH BIN DAS ALPHA UND DAS OMEGA Liebe Freunde! Am Anfang der grossen dreifachen Festeszeit Advent-Weihnachten-Epiphanias, in der Adventszeit, haben wir gehört, dass alles im WERDEN ist. Mensch, Engel und sogar das göttliche Wesen sind im WERDEN. Was im Werden ist, geht einen Weg und so ein Weg hat einen Anfang - einen Ursprung und hat ein Ziel. Auf diesem Wege gibt es rhytmische Wiederholungen, Zeitenkreise aller Art, aber es gibt auch einmalige, einschneidende Ereignisse, die sich nie wiederholen. So ein Ereignis ist ganz sicherlich die Geburt eines Gottes in einem Menschen. In dem Prolog seines Evangeliums, den wir heute vom Altar gehört haben, schildert Johannes den grössten Weg, das umfassendste Werden, das unser Bewusstsein umspannen kann: Den Weg von dem Urbeginn der Schöpfung, in dem Wort und Gott noch eines waren, bis zu dem Ziel, wo das fleischgewordene Wort den Menschen zum Ziel führt. Das Ziel ist der Gott, der einst eines war mit dem Wort. In diesem Loslösen des Wortes am Anfang bis zu dem Schauen des Weltengrundes am Ende wirkt der Christus, und er spricht das deutlich aus, wenn er sagt: ICH BIN DAS ALPHA UND DAS OMEGA – DER WELTEN ANFANG UND DER WELTEN ZIEL. Es ist gut zu wissen, in wessen Namen wir als Menschen, Engel und Göttliches Wesen unterwegs sind! ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN. Auch das sind uns bekannte Christusworte. Heute sind wir am Ende des Weges durch die 12 Heiligen Nächte der Weihnachtszeit angekommen. Immer schauten unsere Augen am Altar in dieser Zeit das Nahen der Drei Heiligen Könige – auch sie sind auf dem Wege gewesen. Kaspar, Melchior und Balthasar. Morgen werden die drei grossen Buchstaben am Altar nicht mehr stehen – KMB – denn sie sind an ihrem Ziel angekommen: sie haben das neugeborene Kind erreicht und können nun ihre Opfergaben übergeben, um dann in das Nichts zu verschwinden. Niemand weiss, wo sie hingezogen sind, sie sind fortgezogen, ihre Zeit war gekommen und hatte sich erfüllt. Tief rätselhafte Bilder leben um diese drei Priesterkönige herum. Wir haben aber eine Beziehung zu ihnen aufbauen können durch die Weihnachtszeit, denn auch wir haben einem Opfersang unsererseits zugestimmt – dem Opfersang der Engel hat es dort geheissen. Dem Opfergang der Könige ist dieser doch sicherlich verwandt….. Schon am Anfang der Weihnachtszeit, bei der Geburt des Kindes im Stall war von Opfern die Sprache. Dort waren es aber eher Geschenke, Geschenke aus den natürlichen Verhältnissen der Hirten – Milch, Wolle und ein Schäflein! Das sind andere Gaben, als die der Könige. Die Könige bringen die Gaben aus den Errungenschaften der grossen Menschheitskulturen, das sind nicht natürliche Gaben, das Gold, der Weihrauch und die Myrrhe. Den Weihrauch für die Anbetunskräfte, das Gold für die Denkkräfte, die Myrrhe für die Heilkräfte der vorchristlichen Errungenschaften. Und diese legen sie voller Demut und Hingabe dem Kind zu Füssen und wissen: dort werden sie sich weiter entwickeln zum Heilwirken der ganzen Erdenmenschheit. Dann ziehen sie wieder in ihr Land. Wir haben in unserer Gemeinde auch einen wunderbaren Weg wandern dürfen – immer angesichts des KMB Schriftzuges an unseren Altären. Wir haben jeden Tag Anbetungskraft entwickeln dürfen, wir haben viel Geistdurchdrungenes denken dürfen, wir haben jeden Tag etwas Heilendes tun dürfen – den Kultus vollbringen dürfen. Nun dürfen wir mit den Königen diese Gaben dorthin bringen, wo sie sich weiterentwickeln können zum Heilwirken in der Menschheit - weit über unsere Gemeinde hinaus. Und dann dürfen wir wieder zurückziehen in unser Land. Voller Dankbarkeit beschliessen wir diese Zeit und wissen, wenn wir dann als ermüdete, verunsicherte Könige am Ende des Jahres an den Altar treten, klingen von dort im Advent wieder die Worte zu uns: WERDE WEITER! UND WERDE ABER AUCH WIEDER EIN HIRTE, DER WEISS: Es spricht der Christus: ICH BIN DAS ALPHA UND DAS OMEGA UND ICH GEHE EUCH VORAN AUF EUREM GROSSEN MENSCHHEITS-WERDE-WEG. Christine Voigts. LICHTSTRAHL 196 EVG: Joh 21 (15-25) 1. Weihnachtssonntag 29.12.24
SEIN ANTLITZ ERSCHIEN WIE EINES ENGELS ANTLITZ Liebe Freunde! Es ist der erste Sonntag in der Heiligen Weihnachtszeit, ein besonderer Wochentag. Es ist die Zeit der 12 Heiligen Nâchte, einer besonderen Zeit im Jahr. Der Himmel ist besonders offen, und die geistigen Kräfte sind uns besonders nahe und zugewandt in diesen Zeiten. Wir dürfen unsere Wünsche für das kommende Jahr finden und formulieren. Wir dürfen aber auch unsere Angebote finden und formulieren. Sie werden in besonderer Weise gehört und angenommen. Und so können wir an diesem ersten Gemeinde Sonntag in der Weihnachtszeit vielleicht zunächst eine grosse Dankbarkeit empfinden für diese Kirche und diesen Raum, in dem der erneuerte Kultus in einer so würdigen Weise leben kann. Wir können den Wunsch äussern, dass wir sie gebührend pflegen wollen, dass wir sie immer mehr beleben und den Menschen in unserem Land erlebbar machen wollen. Und wir können das Angebot machen, dass wir uns einmal den Namen dieser Kirche sehr bewusst machen wollen. Sie heisst Stpehanuskirche! Sie ist benannt nach dem Heiligen Stephanus, der seinen Namenstag am 26. Dezember, dem 2. Weihnachtstag hat. Wer ist dieser Heilige? Er ist unter vielem anderen der erste christliche Märtyrer, von dem wir wissen. Er wird von seinen fanatischen Gegnern, den Vertretern des Hohen Rates der Juden zu Tode gesteinigt – unter ihnen ist auch der Apostel Paulus, der zu diesem Zeitpunkt noch ein solcher fanatischer Gegner der Christenbewegung war. Stephanus Tod ist das erste Sterben in Christo. Das scheint nicht so ganz in die Weihnachtszeit zu passen….. und so wollen wir heute, am ersten Weihnachtssonntag auf einen anderen Aspekt des Heiligen Stephanus schauen und ihn bewusst mit in das kommende Jahr nehmen. Es ist Wahrnehmung, die Menschen, vor allem auch seine Gegner, von ihm hatten, sodass von ihm gesagt wurde: SEIN ANTLITZ ERSCHIEN WIE EINES ENGELS ANTLITZ Des Menschen Antlitz ist die Offenbarung seines göttlich-geistigen Wesens. Das haben wir ja in den vergangenen Tagen in unseren Betrachtungen immer wieder angeschaut. Das Antlitz des Stephanus weist offensichtlich auf seine tiefe Verbindung mit der Welt der Engel hin. Das schauen seine Anhänger. Aber das schauen vor allem auch seine Feinde: diese Engelpräsenz in seinem Wesen - und das bringt sie in die Raserei, aus der heraus sie ihn dann steinigen und töten. Diese Engelpräsenz erscheint auch am Altar in der Weihnachtszeit! Nicht so sehr sichtbar auf dem Antlitz eines Menschen, als hörbar in dem gesprochenen Wort der Einschiebung nach der Opferung. Da heisst es, dass wir Menschen, die sich in dieser Stephanuskirche heute versammelt haben, einstimmen wollen in den Gesang der Engel! Und zwar in den OPFER-sang der Engel. Und dann dürfen wir alle neun Stufen durch die Namen der Engelhierarchien hinaufsteigen bis zu den höchsten Höhen, wo die Welt des Vatergrundes offenbar wird. Diese Worte können uns in eine tiefe Ehrfurcht und ein neues Verstehen des Menschenwesens und seiner Möglichkeiten bringen. Die Engel sind uns Menschen sehr verloren gegangen. Entweder wird ihre Existenz verneint, oder sie werden verkitscht und verniedlicht, oder sie werden zu blossen Energien und Kräften reduziert. Engel sind Wesen und Engel sind Boten, die auf unser Mitwirken in einer neuen Schöpfung zählen. Und so können der Blick auf den Namensträger unserer wunderbaren Stephanuskirche und das zwölfmalige Hören der Einschiebung in der Weihnachts-Weihehandlung uns beschenkt in das kommende Jahr entlassen. Das Geschenk eines neuen Engelbewusstseins in unserer Gemeinde. Christine Voigts. LICHTSTRAHL 195 EVG: Lukas 21 (25-36) 3.ADVENT 15.12.24
DIE WELTENRUHE UM UNS ERFÜLLT SICH Liebe Freunde! Aus dem meditativen Leben ist uns allen gut bekannt, dass der Meditierende zuerst einmal einen Raum der Stille kreieren muss, bevor er auf die Suche gehen kann und hoffentlich etwas finden wird. Sowohl äusserlich wie innerlich will dieser Raum geschaffen werden. Alles, was ablenkt, erdrückt oder überflüssig ist – äusserlich wie innerlich - gehört in einen solchen Raum zur Meditation nicht hinein. Das ist eine grosse Herausforderung für den, der sich in die Meditation begeben möchte, es ist vielleicht die grösste Herausforderung, die intensivste Arbeit, aber dann kann sich vieles ereignen. Weltenruhe um uns kann sich erfüllen. Irgendwann fängt in der Meditation dann ein Sprechen an, ein Sprechen, das aus den tiefsten Tiefen aufsteigt und zu uns spricht. Für die Adentszeit wird der Urgrund dieses Sprechens sogar bestimmt als das Tönen des Welten-Vatergrundes. Im Laufe des Jahres wird es dann vielleicht ein anderer, der da spricht…..das gilt es zu erfahren, wenn der Mensch sich in der Meditation übt. Wenn man in einen physischen Raum gestalten will, sodass jemand in ihn einziehen kann, erlebbar wird und sich aussprechen kann – ein lang ersehnter Gast zum Beispiel, - dann ist es gut, diesen Raum zu öffnen und schlicht zu gestalten. Es ist sogar eine Voraussetzung, wenn der Gast sich dort wirklich wohl fühlen soll und entfalten kann das, was er mit sich bringt. Unsere Stephanuskirche ist ein solcher Raum! Er ist sehr schlicht gestaltet – es steht nichts unnütz oder veraltet in diesem Raum herum (wenn man einmal davon ausgeht, dass eine unsichtbare Welt mit ihren Wesen die vielen “leeren” Stühle in einer Menschenweihehandlung dankbar besetzt…). Der Raum ist sehr hoch, die Seele kann sich leicht erheben. Das spüren alle Kinder, wenn es in der Begrüssung zu ihrer Sonntagshandlung heisst: “DU WEISST, DU GEHST ZU DER HANDLUNG, DIE DEINE SEELE ERHEBEN SOLL….. “ das fällt den Kindern in diesem Raum überhaupt nicht schwer, denn sie werden durch nichts abgelenkt. Der Blick und alle Konzentration kann sich auf den Altar richten und auf das, was dort geschieht und vollzogen wird - offenbarend eine geistige Realität. Die kann sich auch für den Erwachsenen aussprechen, ungestört und in dem Masse hörbar werden, wie es gelingt, eine innere Ruhe und Aufmerksamkeit herzustellen. Dieser Kirchenraum ist in seiner Grösse, Erhabenheit und schlichten Schönheit wahrscheinlich einmalig geeignet im ganzen südlichen Afrika. Einmal im Jahr wird jedoch sichtbar, was immer in diesem Raum sich vollzieht, wenn die Altarkerzen entzündet werden. Das ist am ersten Adventssonntag im Jahr. anzünden dürfen Das ist, wenn Kinder, andächtig, still und ungestört durch die Welt der Erwachsenen, ihr Licht an der Himmelskerze zu Füssen des Altars anzünden dürfen, und dieses Licht in einen grossen Kreis stellen dürfen. Kinder wandern an der Hand von Engeln, unter dem liebevollen Blick des Verkündigungsengels durch diesen grossen, schlichten Raum und erhellen ihn. Wenn dann alle Kerzen brennen, die Engel sich vor dem Altar verneigen, das Singen der Menschen verklingt und eine grosse Stille einzieht, dann wird erlebbar: Diese Kirche ist ein Mysterienraum, in dem hörbar wird die Stimme, die nicht gegenwärtiges Tönen ist, sondern die Zukunft bewirkt und zu uns spricht: “Werde!” Ahnend dürfen wir das hier immer erleben. Christine Voigts LICHTSTRAHL 193 GOSPEL: LUKE 21 (25-36) 2. ADVENT 8.12.24
YOU KNOW FROM THAT THAT SUMMER IS NEAR Dear friends! After winter, when it is cold and frosty, summer definitely comes. Buds are forming in spring, they break open and after pursuing and fighting their way into existence, reveal flowers and blossoms. After each night, a new morning definitely comes. The dawning at the horizon in the east reveals the birth of a new day, which is sometimes pursuing its way in a quite dramatic encounter with the darkness. That dramatic encounter of light with darkness is revealed to us by the colours. After death, as we firmly believe as Christians, a new life is definitely born. The words of the Gospel reveal that to us in many places. And we know that such new life is preceded by times of darkness and after birth has to pursue its way and grow through dramatic times of challenge. We are very sure that these are rhythms in life that we can observe, trust and build our inner strength on. Even when the Christ Jesus states very clearly that they are not going to last forever, we do not doubt that they will definitely continue to happen – at least in our lifetime – and be repeated over and over again: Winter turning to summer Buds turning into flowers Death turning into new life There has however been one fundamental birth of new life out of a worlds of extreme darkness and cold in the life of the souls. That has happened at the so-called turning point of time – some 2000 years ago. That birth is not going to be repeated in natural rhythms, it is not going to take place again and again. It is fundamental and it is unique. It is not clear, what will come out of that birth. We do not know! It is not like the birth of a flower we know, a summer we experience every year, a new incarnation we know is going to take place. We cannot build our trust on experience. This birth has happened, and now new life is unfolding all the time and is fighting its way into existence in an ongoing and challenging process. It is the birth of a child, a human being, that at the age of 30 became the carrier of the highest spiritual being, the Christ. During the next weeks we will remember the birth of that child, and in the course of the year to come we will remember its life, its death, its overcoming of death. And all the time we will have to realize: This has just happened once. It will never happen again. It is the beginning of something completely new, and we will walk that way in joy and sorrow, in times of peace and war, in times of health and illness. And there will be times of extreme challenge, like the time we live in now and there will be times of digesting and consolidating what has come out the difficult times. We do not have any experience in how to walk the path. Neither do we see the aim or destiny clearly, but we can know that everything has been foretold. Things are happening exactly the way they have been described in the 21st chapter of Luke’s gospel. Everything will pass away. There is only one thing that is not going to pass away: The WORD that has been spoken, is still speaking and will forever speak - no matter what happens. That word is accessible to us, because it had become flesh once at the turning point of time and wants to grow into life in every incarnated human being on the earth. Christine Voigts LICHTSTRAHL 192 EVG: LUKAS 21 (25-36) 1. ADVENT 1.12.24
SEID WACHEN GEISTES IN JEDEM AUGENBLICK UND IN BETENDEN GEDANKEN Liebe Freunde! Wenn man im Leben auf eine Entwicklung, ein Ereignis zugeht, die etwas ganz Neues, ganz Wunderbares, die Welt Veränderndes verspricht und bedeutet, dann kann man auf dem Wege dahin Vieles ertragen. Dann möchte man eigentlich garnicht ruhen, sondern unverwandt und aktiv auf dieses Ereignis zugehen und es vorbereiten. Dann hat man Zuversicht, Hoffnung, Standhaftigkeit und immer wieder ein freudiges, sonniges Herz, wenn die vorausgehenden Strahlen dieses Ereignisses wie eine Morgenröte das Herz berühren. Vorausgesetzt natürlich, dass man an die Erfüllung dieses Ereignisses fest glaubt, davon überzeugt ist und entschlossen, es nicht aus den Augen zu verlieren - auch wenn der Weg dorthin manchmal durch innere Nadelöre oder äussere Umwälzungen führt. Wir gehen jetzt auf ein solches Ereignis zu – als Christen, als Menschen, als Bürger dieses Erdenplaneten. Es ist die Wiederkunft des Christus im Ätherischen, seine Wiederkunft in der Welt der Lebenskräfte. Können wir das erkennen oder nicht? Ist uns hinreichend bewusst, was das heisst? Etwas Grosses, Neues soll sich ereignen und dem gehen Stürme voran! Viel wird von uns abhängen, wie dieses Ereignis sich den Weg zur Erde bahnen kann. Sind wir wachen Geistes, sind wir in betenden Gedanken, sind wir weiterhin und trotzdem “michaelisch” unterwegs – auch wenn die erste Adventskerze heute entzündet wird? Denn mit diesem Kerzenlicht bricht die Zeit an, wo allerorten gesungen wird, wo es viele Konzerte und erhabene Worte gibt, die Zeit in der wir uns alle so nach der Ruhe und Besinnlichkeit sehnen? Diese adventlich Ruhe und Besinnlichkeit wünscht sich doch sicherlich jeder für die kommenden Wochen. Das ist tief menschlich und tief berechtigt, aber es liegt auch eine Gefahr darin, die Gefahr des Sich-Hineinsinken-Lassens, des Einschlafens, des Vergessens des in Kürze auf uns zukommenden Ereignisses. Wenn wir nur dieser Sehnsucht nachgeben, dann werden wir an den Nadelören und Herausforderungen, die diesem grossen Ereignis vorausgehen und immanent mit ihm verbunden sind, verzweifeln. Wieder sind die Worte Johannes des Täufers jetzt hochaktuell: “Ändert Euren Sinn! Das Gottesreich ist Euch nahe gekommen!” Gerade jetzt dürft ihr nicht schlafen! Die Stille, nach der wir uns sehnen, soll in diesen Zeiten nicht nur ein passives Ausruhen von den Strapazen des Jahres sein, sondern ein aktives Schauen auf die Frage: Was bedeutet dieses grosse Wort: Die Wiederkunft des Christus im Ätherischen? Ein aktives Hören auf seine Worte, mit denen er unsere Wahrnehmung wecken und auf bestimmte Dinge lenken will. Ein aktives inneres Forschen nach dem Verständnis des Menschen-Sohnes. Wer ist denn damit gemeint? Eine bedeutsame Frage für die kommende Adventszeit. Bei allem Zauber und allem Ahnen der nun beginnenden langen Weihnachtszeit, die sich über drei Festeszeiten bis zum Ende des ersten Monats des kommenden Jahres erstrecken wird, ist es wichtig, dass wir mit den Worten der Verkündigung aus dem 21. Kapitel des Lukasevangeliums immer vertrauter werden: “So seid nun wachen Geistes in jedem Augenblick und in betenden Gedanken.” Natürlich spricht der Himmel auch zu uns: “Erinnert in Dankbarkeit die Worte der Verkündigung aus dem 2. Kapitel des Lukasevangeliums und die Geburt eines physischen Kindes in Bethlehem!” Aber durch diese Dankbarkeit, Innigkeit und Freude hindurch tönt es auch eindringlich an unser Ohr, tönt es laut und überwältigen aus den Weltereignissen dieser Zeit: “ Bereitet aber auch mutig eine neue Geburt in den Lebenskräften der Welt vor. Dann kann immer weiter Weihnachten werden.” Christine Voigts LICHTSTRAHL 191 EVG: Offenbarung (9-27) TOTENSONNTAG 24.11.24
DAS HIMMLISCHE JERUSALEM Liebe Freunde! Es ist Totensonntag - auf der ganzen Welt! Was verbindet uns mit der Welt unserer Verstorbenen? Es ist unter vielem anderen das Ziel, das wir mit ihnen gleichermassen verfolgen. Es ist eine Stadt, an der wir gemeinsam mit ihnen bauen – Stein um Stein – als Ziel einer neuen Schöpfung. Es ist ein Bild, das uns alle tief mit einer gemeinsamen Zukunft verbindet. Jedes Jahr werfen wir am Totensonntag einen Blick auf das Bild dieser Stadt, aus das Himmlische Jerusalem, das der Seher uns am Ende seiner Offenbarung so wunderbar in allen Einzelheiten schildert. Und werden für diesen Moment bewusst eines mit dem Blick der Verstorbenen. Das ist zunächst garnicht so einfach zu denken, aber vielleicht hilft da eine Imagination, eine Geschichte aus der Welt der kindlichen Seelen: “Ein junges Mädchen zog aus, das Herz ihres geliebten Menschenbruders zu suchen. Es war ihm von dem Herrn der Finsternis gestohlen worden. Gottesferne, Kälte und Dunkelheit waren in seine Seele in einem Masse eingezogen, dass das Mädchen mutig den Entschluss fasste, es den Welten der Finsternis wieder zu entringen. Gütige Schicksalsmächte schenkten ihr drei Schoten für den Weg, die zu öffnen sie sich jedesmal sehr gründlich überlegen musste. Sie überquerte auf ihrem langen Weg in das Reich der Finsternis ein hohes Gebirge, ein tobendes Meer, eine feuerlodernde Fläche und kam so an ihr Ziel. Dort wurde sie begrüsst von sieben Wirbelwinden, die ihre ganze Kraft des Gleichgewichts, des Vertrauens und des Durchhaltens forderten. Diese Winde spielten mit einem kleinen eisernen Kästchen, warfen es durch die Lüfte und johlten: Hole es Dir doch, das Herz Deines Bruders, es ist in diesem Kästchen….. Der Moment war für das Mädchen gekommen, die letzte Schote zu öffnen! Als sie sie öffnete, barg die Schote in sich das Bild einer wunderbaren goldenen Stadt, mit Perlen und Edelsteinen, Toren und Strassen, die einem göttlichen Licht erstrahlten. Geistesgegenwärtig legte das Mädchen die Schote auf die Erde und wartete. Die Winde tobten heran und als sie die Stadt in der Schote sahen, wurden sie ganz still und verharrten regungslos in Andacht und Staunen angesichts dieser Stadt. Das Kästchen aber lag völlig vergessen auf der Erde, ein bischen entfernt von der Schote. Einer der Winde hatte es fallen gelassen. Das Mädchen ging dorthin, hob es auf, steckte es in seine Tasche und trat ungestört den Rückweg an. Als die Winde sich aus ihrer Verzauberung lösten, war sie längst über alle Berge. Das Herz ward gerettet, der Menschenbruder wurde wieder ein Mensch, und sie seine Braut. Die Wirbelwinde wehen überall in den Seelen – siebenfach – in der Welt der Verstorbenen und hier auf der Erde. Der Blick auf das Neue Jerusalem kann alles für einen Moment zur Ruhe bringen. Genau das ereignet sich gerade jetzt in dem Moment des Lesens dieses Evangeliums am Altar. Genau das kann sich ereignen, wenn wir un simmer mal wieder in dieses Bild vertiefen. Dann werden die Herzen der Menschen wieder gefunden als die Quelle des Lebens, des Lichtes und der Liebe. Ist es nicht das Herz, das die Welt der Lebenden und der Verstorbenen wahrhaftig verbinden kann? Christine Voigts. |
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